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Für eine Handvoll Euros

Nicht nur Cineasten kennen die Szene aus dem Film „The Big Lebowski“, als der Dude im Supermarkt einen Liter Milch kauft und an der Kasse mit einem Scheck bezahlt. Das sind nur wenige Cents, aber der Dude hat es eben nicht so dicke. Ein wirklich sympathischer Taugenichts, wie sich später im Film zeigt. Hierzulande werden ja kleinere Beträge gern mit der Geldkarte bezahlt.

An der Rostocker „Total“-Tankstelle am Strande wurde auch ich am 27. Februar Zeuge, wie zwei Mitbürger ihre Biere und Knabbereien mit Plastikgeld bezahlten. Die Beträge schwankten um 1,60 und 2,80 Euro, die Tresenkraft nahm die umständliche Zahlweise mit Gleichmut zur Kenntnis. Die Leute am Kassentresen von Tankstellen müssen grundsätzlich einiges gewöhnt sein, gerade die vom Nachtschalter können sicher stundenlang Anekdoten erzählen. Und besagte „Total“-Tankstelle ist unmittelbar am M.A.U.-Club gelegen und stellt eine Besonderheit dar: Dort gehen alternative Lebensformen mit dem Tankstellenbier manchmal Hand in Hand.

Unsere beiden hanseatischen Lebowskis jedenfalls kletterten wieder in ihr Auto und entschwanden in die dunkle Nacht. Darum kann der Rest der Geschichte hier leider nicht erzählt werden.

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